Peec AI: AI Search Visibility messen – ein Tool für GEO-Strategien

Seit 2025 rückt die Sichtbarkeit in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen immer stärker in den Fokus. Damit wächst zugleich die Unsicherheit darüber, welche Ansätze, Strategien und Methoden erforderlich sind, um dort überhaupt auffindbar zu sein.

Marketing-Teams stehen heute vor der Herausforderung, nicht mehr ausschließlich in klassischen Suchmaschinen wie Google präsent zu sein, sondern auch in generativen Antwortsystemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini wahrgenommen zu werden. Eine der zentralen Fragen vor jeder Optimierung ist dabei die Auswahl geeigneter Tools. Auch wir setzen als spezialisierte SEO-Agentur gezielt auf neue Analysewerkzeuge, um Sichtbarkeit in KI-Systemen messbar zu machen.

Peec AI setzt genau an dieser Stelle an. Das GEO-Tool ermöglicht es, die Präsenz und Darstellung von Marken in KI-generierten Antworten strukturiert zu erfassen, zu vergleichen und gezielt zu steuern. Der folgende Artikel zeigt, wie Peec AI funktioniert, in welchen Szenarien es eingesetzt wird und welche Rolle es im Zusammenspiel mit klassischer Suchmaschinenoptimierung einnimmt.

Warum AI Search für Marketing-Teams relevanter wird

In vielen Märkten ist eine Verschiebung des Suchverhaltens zu beobachten:
Während organischer Traffic aus klassischen Suchmaschinen teilweise stagniert, steigt die Nutzung von LLM-basierten Assistenzsystemen. Nutzer stellen komplexe Fragen direkt an KI-Systeme und erwarten konkrete Empfehlungen statt reiner Ergebnislisten.

Studien und Marktanalysen zeigen, dass sich die Informationssuche zunehmend von klassischen Suchergebnisseiten (SERPs) hin zu KI-gestützten Antworten verlagert. Bereits 37 % der Konsumenten starten laut searchenginelange.com ihre Informationssuche heute mit KI-Tools statt direkt mit klassischen Suchmaschinen wie Google.

Für Marketing-Teams entsteht daraus eine neue Lücke:

  • Performance in Google ist messbar (z. B. über Search Console)
  • SEA und Social Ads lassen sich detailliert auswerten
  • Die Darstellung der eigenen Marke in KI-Antworten bleibt jedoch oft intransparent

Peec AI setzt genau an dieser Stelle an und macht AI-Sichtbarkeit erstmals messbar.

Über Peec.ai

Mit der zunehmenden Verbreitung generativer KI-Systeme wandeln sich die Mechanismen digitaler Sichtbarkeit grundlegend. An dieser Stelle positioniert sich das Berliner Unternehmen Peec AI:

Das MarTech-Start-up entwickelt Lösungen, mit denen sich nachvollziehen lässt, wie und wo Marken in den Antworten von KI-gestützten Systemen erscheinen – und wie diese Sichtbarkeit analysiert werden kann.

Hinter Peec AI steht ein Team mit fundiertem Hintergrund im SEO- und Analytics-Umfeld, das seine Erfahrung auf die Anforderungen moderner KI-Antwortsysteme überträgt. Ziel ist es, eine analytische Verbindung zwischen klassischer Suche und neuen Plattformen wie ChatGPT und ähnlichen Diensten zu schaffen.

Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Marktpräsenz sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Technologie; zu Finanzierungsdetails äußert sich das Unternehmen bislang zurückhaltend.

Zentrale Funktionen von Peec AI

Um nachvollziehen zu können, ob, an welcher Stelle und in welchem inhaltlichen Kontext eine Marke in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen erscheint, sind neue, spezialisierte Analyseansätze erforderlich. Peec.ai wurde genau für diesen Zweck entwickelt.

Das Tool konzentriert sich gezielt auf die Sichtbarkeit von Marken in generativen KI-Antworten. Statt klassischer Suchmaschinen steht die Analyse im Vordergrund, wie KI-Modelle Marken, Produkte und Anbieter in ihren Antworten auf Nutzerfragen einordnen und darstellen. Damit bedient Peec.ai ein neues Analysefeld, das durch Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini entstanden ist und zunehmend an Relevanz gewinnt.

Die Oberfläche

Reduziert, übersichtlich und klar strukturiert konzentriert sich Peec.ai auf die zentralen Analysebereiche. In der Einstiegsversion lassen sich KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews auswählen. Das Dashboard bietet eine kompakte Übersicht über die Sichtbarkeit in KI-Systemen (prozentualer Anteil der Antworten, in denen die Marke z.B. in den letzten 13 Tagen erwähnt wird), den Sentiment Score zur Stimmungsbewertung sowie die durchschnittliche Position der eigenen Marke und der Wettbewerber innerhalb der analysierten Prompts.

Zusätzlich zeigt das Tool, welche konkreten Quellen und Domains von KI-Systemen für Antworten herangezogen werden und wie häufig diese zitiert sind. Außerdem lassen sich Vergleiche mit Wettbewerbern, zeitliche Entwicklungen sowie Veränderungen in Sichtbarkeit und Tonalität über definierte Zeiträume hinweg analysieren.

Prompt-Tracking und Modellvergleich

Besonders relevant ist der Prompt-Bereich. Hier lassen sich gezielt Themen festlegen und nutzernahe Fragestellungen definieren, die anschließend regelmäßig von verschiedenen KI-Systemen beantwortet werden. Unterstützt werden unter anderem ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews; weitere Modelle können optional mit dem entsprechenden Plan ergänzt werden.

In der Übersicht seht ihr aktive Prompts inklusive Visibility Score, Sentiment, der durchschnittlichen Position der eigenen Marke, der Wettbewerber sowie eines Volumen-Indikators für die jeweilige Fragestellung. Gerade für den Einstieg bietet dieser Bereich eine gute Orientierung. Zusätzlich zeigt der Tab „Suggested“ automatisch vorgeschlagene Prompts an, die für euer Business relevant sein könnten und bei Bedarf direkt ins Tracking übernommen werden können.

Kontinuierliches Monitoring

Prompts werden in festgelegten, wiederkehrenden Intervallen erneut ausgeführt und von den angebundenen KI-Systemen beantwortet. Dadurch entsteht eine zeitliche Vergleichbarkeit: Es lässt sich nachvollziehen, ob sich die Sichtbarkeit einer Marke erhöht oder verringert, ob sich die Tonalität der Erwähnungen verändert und welche Quellen von den KI-Systemen bevorzugt herangezogen werden.

Auf diese Weise werden Trends, kurzfristige Schwankungen und nachhaltige Entwicklungen in der KI-Sichtbarkeit transparent und auswertbar.

Metriken für AI-Antworten

Das Tool arbeitet mit Kennzahlen, die aus dem klassischen SEO bekannt sind, diese jedoch konsequent auf KI-generierte Antworten überträgt. Dazu zählen unter anderem:

  • Visibility Score: Wie häufig eine Marke in KI-Antworten erscheint
  • Positionierung: Ob die Marke als Hauptempfehlung, Teil einer Liste oder nur beiläufig erwähnt wird
  • Sentiment: Einordnung der Erwähnungen als positiv, neutral oder negativ
  • Brand Mentions & Impressions: Häufigkeit und potenzielle Reichweite von Markennennungen

Neu hinzu kommt eine Suchvolumen-Metrik, die nicht mit konkreten Zahlen arbeitet, sondern das Interesse an einem Prompt in Stufen von sehr niedrig bis sehr hoch einordnet. Diese qualitative Einschätzung ist in vielen Tools eher unüblich, ermöglicht jedoch eine erste thematische Priorisierung von Prompts, ohne sich auf klassische Keyword-Volumina zu stützen. Insgesamt schaffen diese Kennzahlen die Grundlage, AI Search als eigenständigen Marketing-Kanal systematisch zu analysieren und zu steuern.

Zugriffsrechte & Zusammenarbeit

Gerade für Agenturen, Freelancer und Marketing-Teams ist das Rechte- und Nutzerkonzept von Peec AI ein praktischer Vorteil. Es lassen sich weitere Nutzer zum Account einladen, die sich zunächst registrieren und anschließend exakt das zuvor eingerichtete Dashboard einsehen können.

Alle Beteiligten arbeiten damit auf derselben Datenbasis und sehen identische Prompts, Auswertungen und Entwicklungen. Das erleichtert die Abstimmung mit Kunden, beschleunigt Feedback-Schleifen und unterstützt eine gemeinsame, strategische Vorgehensweise bei der Optimierung der AI-Search-Sichtbarkeit.

Projekte anlegen

Wenn ihr mehrere Websites oder Marken für die KI-Suche analysieren möchtet, bietet Peec AI die Möglichkeit, separate Projekte anzulegen. So lassen sich unterschiedliche Domains, Themenfelder oder Märkte klar voneinander trennen und individuell auswerten. Dabei solltet ihr euch am aktuellen Paket und den verfügbaren Prompt-Kontingenten orientieren.

Besonders interessant ist das für Agenturen: Es lassen sich auch Pitch- oder Testprojekte anlegen, um Kunden das Tool und dessen Mehrwert anschaulich zu demonstrieren. Dafür definiert ihr einfach die entsprechende Domain, relevante Themen und passende Prompts – und könnt anschließend zeigen, wie sichtbar eine Marke in KI-Antwortsystemen ist und wo Optimierungspotenziale liegen.

Quellenanalyse: Welche Inhalte beeinflussen KI-Antworten?

Ein zentraler Funktionsbereich von Peec AI ist die Analyse der von KI-Systemen herangezogenen Quellen. Das Tool macht transparent, auf welche externen Inhalte sich generative KI-Modelle bei ihren Antworten stützen. Sichtbar wird unter anderem:

  • welche Domains in KI-Antworten besonders häufig zitiert werden
  • welche Plattformtypen (z. B. Fachmedien, Unternehmenswebsites, Foren oder Review-Plattformen) als Quellen dominieren
  • welche Inhalte und Absender die Darstellung und Einordnung von Marken in KI-Antworten maßgeblich beeinflussen

Auf Basis dieser Daten lassen sich konkrete, praxisnahe Maßnahmen ableiten. Dazu zählen etwa eine gezieltere Content-Strategie, die sich an Themen und Formaten orientiert, die von KI-Systemen häufig aufgegriffen werden, eine priorisierte Digital-PR-Ansprache von Medien und Plattformen mit hoher Zitierhäufigkeit sowie ein bewussteres Review- und Profil-Management auf Plattformen, die regelmäßig als Quelle in KI-Antworten erscheinen.

Damit liefert Peec.ai keine reinen Rankings, sondern eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen im Umfeld von AI Search.

Preisstruktur und typische Einsatzszenarien

Peec AI richtet sich an Marketing-Teams, Agenturen und wachstumsorientierte Unternehmen, die ihre Sichtbarkeit in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen systematisch analysieren möchten. Die Nutzung reicht vom ersten Monitoring einzelner relevanter Prompts bis hin zur strategischen Steuerung der Markenwahrnehmung über mehrere Märkte hinweg. Die Pakete unterscheiden sich dabei vor allem im Umfang der analysierten Prompts und KI-Antworten.

  • Starter (€89/Monat): Für Start-ups und kleine Teams, die mit bis zu 25 Prompts erste Einblicke in ihre AI-Search-Sichtbarkeit gewinnen möchten.
  • Pro (€199/Monat): Für KMUs und Agenturen mit höherem Analysebedarf und bis zu 100 trackbaren Prompts.
  • Enterprise (ab €499/Monat): Für größere Organisationen mit erweitertem Tracking, 300+ Prompts und individuellem Support.

Einordnung: Peec AI im Kontext von SEO und GEO

Ihr merkt schnell: Peec AI ist kein klassisches SEO-Tool, das Rankings oder Keyword-Positionen misst. Der Ansatz ist deutlich dynamischer und näher an der tatsächlichen Nutzung von KI-Systemen. Statt statischer Keywords stehen aktuelle, realistische Prompts, deren Antworten sich laufend verändern. Auffällig sind dabei die speziell für KI-Antworten entwickelten Metriken, mit denen Sichtbarkeit, Tonalität und Positionierung messbar werden.

Wichtig ist: Peec AI ersetzt klassische SEO-Tools nicht, sondern ergänzt bestehende Setups sinnvoll. Während SEO weiterhin Inhalte, Technik und Autorität für Suchmaschinen optimiert, fokussiert sich GEO (Generative Engine Optimization) auf die Darstellung von Marken in KI-Antworten. Peec AI liefert dafür die notwendige Datenbasis, um GEO-Strategien fundiert aufzubauen und zu steuern.

Den größten Nutzen erzielen Unternehmen, wenn solide SEO-Grundlagen vorhanden sind, Inhalte klar auf Nutzerintentionen ausgerichtet werden und Markenaufbau, Content und PR strategisch zusammenspielen.

Typischer Workflow im Marketing-Alltag (mit strategischer Einordnung)

Bevor ihr in die operative Arbeit einsteigt, sollte zunächst der Rahmen klar definiert werden:
Wie groß ist euer Unternehmen, wie viele Themenfelder bespielt ihr und in welcher Dimension wollt ihr Prompts messen? Gerade im redaktionellen Umfeld mit sehr vielen Artikeln und Themen kann die Anzahl der trackbaren Prompts schnell zum limitierenden Faktor werden. Umso wichtiger ist eine bewusste Priorisierung der Themen, die wirklich strategisch relevant sind.

Ein bewährter Workflow sieht anschließend häufig so aus:

  1. Ziele festlegen
    Welche Produkte, Leistungen oder Kernbotschaften sollen von KI-Systemen empfohlen oder erwähnt werden?
  2. Prompts strukturieren
    Auswahl und Gliederung der Prompts, z. B. nach Marken-, Kategorie-, Problem- oder Vergleichsfragen. Besonders interessant sind hier Themencluster mit hoher strategischer Relevanz.
  3. Baseline messen
    Analyse des aktuellen Status: Wie sichtbar ist die Marke derzeit in KI-Antworten, und in welchem Kontext wird sie genannt?
  4. Maßnahmen ableiten
    Ableitung konkreter Schritte wie Content-Optimierung, Digital-PR-Maßnahmen oder gezielte Plattform-Strategien.
  5. Effekte überwachen
    Laufende Beobachtung von Veränderungen in Visibility, Positionierung und Sentiment, um Fortschritte und Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen.

Gerade die bewusste Auswahl der Themen und Prompts entscheidet darüber, wie sinnvoll und skalierbar der Einsatz im Alltag ist.

Ergänzung statt Ersatz klassischer SEO-Tools

Während klassische SEO-Tools Rankings, Backlinks und technische Faktoren analysieren, liefert Peec AI Einblicke in die Darstellung von Marken durch Sprachmodelle. Ein moderner Marketing-Stack kombiniert daher:

  • technisches und inhaltliches SEO
  • Performance-Marketing
  • AI-Search-Analytics

Der Fokus verschiebt sich von reinen SERPs hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung digitaler Sichtbarkeit.

Wann sich der Einsatz von Peec AI lohnt

Der Einsatz ist besonders sinnvoll, wenn:

  • bereits in Content-Marketing und SEO investiert wird
  • erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen vermarktet werden
  • Marken überregional oder international agieren
  • datengetriebene Entscheidungen im Marketing etabliert sind

Weniger geeignet ist das Tool in sehr frühen Projektphasen, in denen grundlegende Website-Strukturen und Inhalte noch fehlen.

Fazit

Peec AI macht einen bislang schwer greifbaren Bereich messbar: die Wahrnehmung von Marken in generativen KI-Antworten. Für Marketing-Teams, die sich frühzeitig auf den Wandel hin zu AI Search einstellen möchten, liefert das Tool wertvolle Daten und strategische Entscheidungsgrundlagen.

Der größte Mehrwert entsteht im Zusammenspiel mit klassischer SEO, Content-Strategie und Digital PR – nicht als isolierte Lösung, sondern als Teil eines integrierten Marketing-Ansatzes.

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Khoa Nguyen

Über den Autor

Khoa Nguyen ist Diplom-Handelslehrer, SEO-Freelancer und Inhaber der 2025 gegründeten SEO Agentur SEMSEO Solutions. Er gilt als Spezialist für OffPage-SEO, Content-Strategien und Generative Engine Optimization. Mit über 17 Jahren Erfahrung im Online-Marketing unterstützt er Unternehmen dabei, nachhaltige Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und zunehmend auch in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen aufzubauen.